Erstmal sauber das Frühstück verschlafen … na ja, hatte auf der ganzen Reise bisher kein Frühstück, also nicht so ungewöhnlich.
Dann mit der coolen Nachricht von der Lufthansa geweckt worden: Sie nehmen mein Angebot für das Upgrade auf die Businessklasse für den Rückflug auch an … na cool, komme ich wenigstens nicht vollkommen abgekämpft zuhause an.
Und was noch cooler ist: Mit diesem Upgrade bekomme ich die Punkte zusammen um bei Lufthansa Silberstatus zu bekommen: Immer Zugang zur Business Lounge, immer Priority Check in und mehr Freigepäck … für ein Jahr !
Dann kurz beim Concierge den Flughafentransfer für übermorgen geklärt und dann ging es endlich los.
Erster Stop für heute: Der Lama Tempel
Besonders beeindruckend sind die kunstvoll verzierten Hallen sowie eine etwa 26 Meter hohe Maitreya-Buddha-Statue, die aus einem einzigen Sandelholzstamm geschnitzt wurde. Der Tempel ist bis heute ein aktiver Ort des Gebets und zugleich eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Pekings.
Es war nicht die optimalste Wahl mir mit dem Lama Tempel und dem Konfuzius Tempel ausgerechnet am Sonntag zwei der Top Sehenswürdigkeiten Pekings vorzunehmen … aber genau an diesem Tag war kein Regen angesagt. Es war schon recht voll, kein Gedränge und alles erträglich … nur die KI wird nach der Reise mächtig viel arbeiten müssen um all die Menschen aus meinen Fotos zu entfernen.
Dabei kann ich fast froh sein erst heute hierher gekommen zu sein, mit einer Kamera die 3 Generationen weiter ist als meine damalige Kamera … einige der Hallen sind so dunkel, ich glaube meine alte Kamera hätte da nur „Matsch“ produziert während die R5 das locker stemmt.
Prominentestes „Schaustück“ des Lama Tempels ist natürlich der 26 Meter hohe Buddha aus Sandelholz, der weltgrößte seiner Art, er wurde aus einem einzigen Sandelholzstamm geschnitzt.
Nach dem Lama Tempel spürte ich dann doch recht deutlich dass ich das Frühstück verschlafen hatte …. Glücklicherweise befand sich direkt gegenüber des Ausgangs vom Lama Tempel der Wudaoying Hutong
Die „Mission“ … ein kaltes Restaurant finde, irgendwie musste die Körpertemperatur ja wieder runter …. Am Ende war es Pizzeria die ich für kalt genug erachtete !
Der Konfuzius-Tempel in Peking ist der zweitgrößte Konfuzius-Tempel Chinas und wurde im Jahr 1302 während der Yuan-Dynastie erbaut. Über Jahrhunderte diente er als bedeutender Ort zur Verehrung des Philosophen Konfuzius und für Zeremonien zu Ehren von Gelehrten. Heute beeindrucken vor allem die ruhigen Innenhöfe, jahrhundertealten Zypressen sowie zahlreiche steinerne Stelen mit den Namen erfolgreicher kaiserlicher Prüfungsabsolventen.
Im nächsten Innenhof befinden sich sehr viele „Pavillons“ … in jedem Pavillon befindet sich eine Drachenschildkröte mit einer großen Steintafel auf dem Rücken … jede dieser Tafeln wurde als Erinnerung an ein bedeutendes historisches Ereignis in Auftrag gegeben … wenn eine weitere Provinz an das Kaiserreich angeschlossen wurde, wenn die Universität einen neuen Status bekommt und ein gelbes glasiertes Dach haben darf und und und … zugegeben die meisten stehen für gewonnene Kriege.
In den Nebenhallen befinden sich Museen, Ausstellungen und Souvenirshops. In einer großen „Seitenhalle“ befinden sich wieder viele Reihen mit etlichen Steintafeln, hier wurden viele der wichtigsten Aussagen von Konfuzius fein in Stein graviert.
Der grün glasierte Torbogen ist sehr besonders, denn er ist der einzige der zu ehren einer Bildungseinrichtung gebaut wurde !
Die Hallen auf beiden Seiten der Akademie dienten als Klassenräume.
Dort habe ich erstmal wieder meine Körpertemperatur auf ein normales Maß runtergebracht indem ich mal den Hotelpool ausgetestet habe.
Aber der Tag ist noch nicht rum !
Abendessen, oder besser „Snackzeit“ findet auf der Qianmen Street statt.
Heute ist sie eine autofreie Fußgängerzone mit Gebäuden im Stil der späten Qing-Dynastie. Entlang der Straße finden sich traditionsreiche Geschäfte, Restaurants, Teehäuser und Souvenirläden. Besonders beliebt sind die historischen Marken sowie die nostalgische Straßenbahn „Dang Dang Che“, die an das alte Peking erinnert.
Ich habe mit dieser Strasse eigentlich noch eine Rechnung offen. Als ich 2011 hier war, habe ich mich schwarz geärgert: Als wir zum Abendessen gegangen sind sagte meine damalige Frau zu mir: „Lass doch die Kamera zuhause, wir gehen bloß Abendessen …“ und dann kommen wir auf DIESE STRASSE und ich hatte nur die „Taschenknipse“ dabei, mein IPhone 4 war damals auch kein Fotowunder … was habe ich mich geärgert.
DIESES mal habe ich meine Kamera mitgenommen … aber sowas von !
Wir hatten keinen großen Hunger aber kleine Streetfood Snacks gehen immer.
Wir haben dann versucht mal näher an der Tiananmen Platz heran zu kommen, als ich 2011 in Peking war, war der Platz noch frei zugänglich, nun muss man ein Ticket buchen und die sind schon lange im voraus weg !
Der Platz ist absolut abgeriegelt, keine Chance da am Abend irgendwie hinzukommen.
Und zum Abschluss des Tages: EIN EIS !
Zurück im Hotel … Fotos sichten, grob vorbearbeiten und Blog schreiben … Verdammt, schon wieder viertel nach 2 … schätze mein letztes Frühstück schlafe ich auch wieder weg 🤭
Morgen noch auf den Kohlehügel und wenn ich noch Lust haben sollte zum Drum and Bell Tower … dann war es das schon wieder !




























































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