Freitag, 21. August 2026

Reha Tag 3

Reha Tag 3 zuende

Straffes Programm …. Ok, teilweise selbst verordnet …. Früh Morgens Blut abzapfen …. Sport …. Physio …. Entspannungsübungen ….. Sport.

Also Physio …. Mein lieber Schwan …. Ich gehe 3 mal die Woche ins Fitnesstudio, quäle jeden Muskel bis an die Grenze, aber diese 30 Minuten Physiotherapie haben mich besiegt !

Nach einem weiteren fulminantem Abendessen bin ich wieder zum Strand …. Da musste noch ein Heringsbrötchen sein, bei dem Sportprogramm reichen 2 Scheiben Brot einfach nicht aus … da muss Eiweiss her.


Wenn ich das Programm hier so durchziehe dann komme ich Fit wie Bruce Lee nach Hause





Donnerstag, 20. August 2026

Reha Tag 2

Meine Kur Tag 2

Heute habe ich meinen Trainingsplan bekommen .... Sport, Sport, Sport ... wie gewünscht so bekommen.



Heute gleich mal eben 4 Stunden Sport gemacht .... danach habe ich es dann beim Abendessen richtig krachen lassen .... ähh, doch nicht.





Mittwoch, 19. August 2026

Reha Tag 1

An der Ostsee in Schönhagen zur Reha

Nun bin ich also in der Reha ... Die Umgebung hier ist wirklich umwerfend schön und das Schloss in dem die Klinik ist, ist super schön.






Diese ganze Reha Geschichte ist für mich noch vollkommen neu.




 
Ich habe heute meinen Therapieplan bekommen .... jede Menge Sport genau wie ich mir das gewünscht habe.

Ich bin heute gleich mal nach Kappeln gefahren ... ich hatte es vorher versäumt mir die Haare schneiden zu lassen, außerdem brauche ich erst einmal ein Paar Vorräte, Snacks und Getränke für auf dem Zimmer.







Eigentlich will ich gerade nicht hier sein, ich bin längst wieder gesund und Top Fit... aber ich werde versuchen das hier bestmöglich durchzuziehen.

Was mir hier wirklich fehlt ist meine Freundin

Mittwoch, 12. August 2026

Eine neue Liebe in meinem Leben ... unerwartet aber wundervoll !

Manchmal passieren Dinge die man beim besten Willen nicht vorhersehen konnte ....

Eigentlich hatte ich mich darauf eingestellt nun dauerhaft alleine zu bleiben, ich hatte nach der letzten schweren Enttäuschung nicht mehr vor je wieder ins Online Dating einzusteigen, und die Wahrscheinlichkeit dass mir in meinem Leben "einfach so" jemand begegnet ist gleich Null.

Nun, in meiner absolut dunkelsten Stunde ist dann doch etwas passiert dass ich für unmöglich gehalten hatte:

Nachdem ich von der schweren Erkrankung meines Vaters erfuhr war ich einfach endlos deprimiert, ich habe die App "Bumble" installiert, ohne echte Ambitionen jemanden kennenzulernen, ich wollte einfach sehen was für Frauen in meinem Alter Singles sind.

Da ich aus meiner letzten "Onlinedating" Erfahrung von vor 10 Jahren wusste, dass man sehr viel Arbeit da rein stecken muss, sehr viel Ablehnung erfährt und das ganze am Ende sehr frustrierend ist, habe ich keinerlei Hoffnungen da reingesetzt.
Ich habe glaube ich 5 oder 5 Frauen angesehen und 3 davon "geliked" und dann nur gedacht "Was zum Teufel machst Du hier !" .... und habe die App gelöscht.

Am nächsten Morgen hatte ich eine E-Mail: "Sie haben ein Match"... hier war ich dann wieder Neugierig.

Eine wunderhübsche Frau, optisch viel zu jung für mich.
Eigentlich hielt ich das ganze für ein Fake, aber ich habe dennoch geantwortet ... und wie durch ein Wunder wurde die Kommunikation sehr herzlich.
Nein, sie war kein Fake ... sie ist genauso in die Sache gestolpert wie ich, denn ihre Schwester hat das Profil für sie angelegt.
Sie ist in meinem Alter, lebt in der Nähe, ist sehr hübsch und finanziell unabhängig.

Wir haben ein Date ausgemacht und uns getroffen.
Eigentlich war nach dem ersten Date alles klar: Es war Liebe auf den ersten Blick von beiden Seiten ... 

Manchmal passieren Dinge die sieht man nicht voraus.













Freitag, 24. Juli 2026

Flightright hat wieder ganze Arbeit geleistet !

 Wieder hat Flightright mich nicht enttäuscht.

Natürlich habe nach der ungeplanten Übernachtung in München wegen dem annullierten Flug nach Münster noch vom Hotel aus bei Flightright eine Anzeige gemacht.

Genau wie damals bei dem Flug nach Abu Dhabi hat Flightright auch hier schnell gehandelt und ich habe die volle Summe von 600 € zugesprochen bekommen.
Abzüglich der Provision von Flightright habe ich 400 € Schadensersatz bekommen ... 200 € sind zwar Gebühr, aber dafür hatte ich absolut NULL Ärger oder Unannehmlichkeiten mit dem Fall.

Dienstag, 14. Juli 2026

China Tag 12: Zurück in Deutschland .... und schon alles Mist !

Ich muss noch einmal ein Update schreiben denn Deutschland liefert eine noch miesere Begrüßung ab als angenommen:
Mein Flug nach Münster wurde annulliert … totales Chaos am Serviceschalter … nächster Flug morgen früh um 7 !

NA TOLL ! KÖNNT IHR HIER NICHTS ?


Es ist jetzt fast 0 Uhr und ich bin gerade im Hotel … um 4 muss ich wieder aufstehen für den Flug nach Münster.

Sollte es denn dieses mal klappen bin ich 8:18 in Münster … Bis ich mein Gepäck habe (Wenn es denn wirklich korrekt umgebucht wurde !), und am Auto bin ist es geschätzt 9 Uhr !
Im besten fall 9:30 Zuhause … duschen umziehen, Koffer packen und dann los auf einen sau blöden Lehrgang der bis Abends geht … wo ich noch eine „Schnitzeljagd“ für mein Abendessen machen muss …. Ich könnte grade direkt wieder nach China fliegen … bin mit der Bananenrepublik hier schon wieder fertig !
Kein Waschzeug, kein Gepäck … nur eine Flasche Wasser ! Super, einfach Super !








China Tag 11: Zeit nach Hause zu gehen

Wieder ist der Moment gekommen mich von China zu verabschieden.Das Ende einer Reise macht mich immer traurig, aber das Ende einer Chinareise ist immer am schlimmsten.

Ich sitze jetzt hier in der Lounge am Flughafen in Peking und bin vollkommen niedergeschlagen.
Ich habe gerade noch zum letzen mal Baozhi gegessen und warte darauf dass mein Boarding beginnt.

Ich vermute es leiht auch daran dass ich letze Nacht nur wenig geschlafen habe, aber heute betrübt mich nicht nur die Abreise aus diesem wundervollen Land, die ganze Situation ruft Erinnerungen an meine letze Reise hierher mit meiner Ex Freundin wach, so schön diese Reise auch war, alleine ist es nicht das selbe und wird es niemals sein !
Ich bin gerade in extrem melancholischer Stimmung !

Aber die Zeit läuft nur in eine Richtung, egal wie sehr man sich wünscht sie zurückzudrehen !

Aber mal wieder zurück zum Blog !

Diese erste Soloreise nach China hat mir sehr viel gegeben, nämlich die Sicherheit auch alleine in China klar zu kommen. Die Tatsache zu wissen ich kann jederzeit nach China reisen ohne Reisegruppe oder Hilfe ist ein gutes Gefühl.
Ich bin mir ziemlich sicher in nicht allzu ferner Zukunft wieder nach China zu fliegen, es gibt hier noch so unendlich viel dass ich sehen und tun möchte, ich MUSS einfach wiederkommen.

Ganz zu schweigen davon wie sehr ich die Menschen hier, das Essen und das Lebensgefühl liebe.
Ja, ich fühle mich tatsächlich in China wohler als zuhause !
Außerdem gibt es in der Business Class Lounge in Peking Baozhi die auch noch ziemlich gut sind ! Allein das ist ein Grund hierher zu fliegen 🤪


Abschiedsfotos vom Flughafen Peking



Letztes Update dieser Chinareise !

Ich bin jetzt in München und warte auf meinen Weiterflug nach Münster !
Woran merke ich wieder in Deutschland zu sein: Eine Cola kostet 5,15 und alle USB Steckdosen an den Laptoptischen sind kaputt … welcome back !

Der Flug hierher war EPISCH !
Ich hatte mich ja schon darüber gefreut das mein Upgrade Angebot auf Businessklasse angenommen wurde … nun, im Flugzeug habe ich dann festgestellt warum: Ich habe vollkommen alleine in einer der Business Klasse Kabinen gesessen … das war mal richtig cool !






Dann gemütlich ausschlafen

Und zu guter letzt …. Ein kleines Frühstück


Und nun bin ich in München …. Fast zuhause und sehr sehr traurig !

China zu verlassen fällt mir jedesmal unendlich schwer … ich sitze hier im Transfergate im 1 Stock und schaue runter auf das Abfluggate wo ich vor knapp 14 Tagen noch aufgeregt gesessen habe !

Nach der Chinareise ist vor der Chinareise …. I‘ll me back wie der Terminator sagen würde !


Montag, 13. Juli 2026

China Tag 10: Jingshan Park und Geisterstrasse

Letzter Tag in China … der will natürlich auch gebührend begangen werden !

Mein heutiges Tagesziel: Der Jingshan Park oder auch Kohlehügel genannt.

Die Besonderheit dieses Parks: Vom Hügel aus hat man einen tollen Blick über die verbotene Stadt !
Der Jingshan Park (景山公园, Jǐngshān Gōngyuán) gehört zu den schönsten Aussichtspunkten Pekings. Er liegt direkt nördlich der Verbotene Stadt und war über Jahrhunderte der kaiserliche Garten der Yuan-, Ming- und Qing-Dynastie. Heute ist er ein beliebter Ort für Einheimische und Touristen gleichermaßen.

Das markanteste Merkmal des Parks ist der künstlich angelegte Jingshan-Hügel. Er entstand im 15. Jahrhundert aus der Erde, die beim Aushub der Wassergräben der Verbotenen Stadt gewonnen wurde. Mit rund 45 Metern Höhe war er lange Zeit der höchste Punkt im historischen Zentrum Pekings. Auf dem Gipfel steht der Wanchun-Pavillon, von dem aus sich einer der berühmtesten Panoramablicke der Stadt bietet: Im Süden erstreckt sich die gesamte Verbotene Stadt, während man nach Norden die Trommel- und Glockentürme sowie die moderne Skyline Pekings erkennen kann.

Der Park ist symmetrisch angelegt und besitzt fünf Hügelkuppen, auf denen jeweils ein traditioneller Pavillon steht. Neben den Aussichtspunkten laden alte Zypressen, gepflegte Gartenanlagen und saisonale Blumenbeete – insbesondere die berühmten Pfingstrosen im Frühjahr – zu einem Spaziergang ein.

Historisch ist der Park auch wegen eines tragischen Ereignisses bekannt: Im Jahr 1644 soll sich der letzte Kaiser der Ming-Dynastie, Chongzhen-Kaiser, nach dem Fall Pekings an einem Baum im Park das Leben genommen haben. Der ursprüngliche Baum existiert nicht mehr, doch eine Gedenkstätte erinnert an dieses Ereignis.

Nach einem kurzen Spaziergang entlang der Nordmauer der verbotenen Stadt habe ich den Parkeingang erreicht, direkt gegenüber des Nordtores der verbotenen Stadt.


Einer der Wachtürme der verbotenen Stadt


Die Spazierallee entlang der Nordseite der verbotenen Stadt


Nordtor der verbotenen Stadt

Eingang zum Jingshan Park direkt gegenüber

Den Park habe ich mal wieder maximal unterschätzt, ich dachte vielleicht eine oder zwei Stunden dort zu verbringen und dann vielleicht noch zum Bell und Drum Tower zu fahren … am Ende habe ich den ganzen Tag dort verbracht … es ist umwerfend dort und für nur 2 RMB Eintritt fast geschenkt !


Der Park an sich ist schon toll, sehr gepflegt, schön angelegt und nicht allzu voll (zumindest überall ausserhalb des Kohlehügels !)

Dies hier ist die Stelle an der sich der letzte Kaiser der Ming Dynastie das Leben genommen hat als klar war dass die Bauernaufstände nicht mehr aufzuhalten waren:


Der Baum an dem er sich erhängt hat wurde 1930 entfernt ihn die zweite Gedenktafel aufgestellt.


In diesem „Nebenpalast“ findet gerade eine Malereiaustellung statt … ich hatte keine Ahnung dass es dort ausser den Pavillons noch Nebengebäude gibt !







Dieser kleine „Palast“ war schon eine Überraschung … was mich aber ein paar Meter weiter erwartet hat kam dann vollkommen unerwartet.


Wenige Meter weiter „stolperte“ ich über die Shouhuang-Halle, normal recherchiere ich vor meinen Reisen gewissenhaft, beim Jingshan Park habe ich das nicht getan, er war für mich einfach „der Aussichtspunkt von dem aus man die verbotene Stadt sieht“ …. Ich bin irre froh hierher gekommen zu sein denn die Shouhuang Halle war ein „Sahnestück“ für mich !


Die Shouhuang-Halle (寿皇殿, Shòuhuáng Diàn), oft als „Halle der kaiserlichen Langlebigkeit“ oder „Hall of Imperial Longevity“ übersetzt, gehört zu den historisch bedeutendsten Bauwerken im Jingshan-Park. Obwohl viele Besucher direkt auf den Aussichtshügel steigen, war dieser Gebäudekomplex einst einer der wichtigsten Ahnenkult-Orte des chinesischen Kaiserhofs.


Ein Ort der Ahnenverehrung
In der chinesischen Kaisertradition spielte die Verehrung der Vorfahren eine zentrale Rolle. Die Qing-Kaiser glaubten, dass die verstorbenen Herrscher weiterhin Einfluss auf das Wohl des Reiches hatten. Deshalb wurden ihre Porträts, Ahnentafeln und ausgewählte persönliche Gegenstände in der Shouhuang-Halle aufbewahrt und bei feierlichen Zeremonien verehrt. Der Kaiser besuchte die Halle regelmäßig – etwa zum Neujahr, an Gedenktagen oder vor wichtigen Staatsereignissen –, um seinen Vorfahren Respekt zu erweisen.
Geschichte
Der ursprüngliche Bau stammt aus der Ming-Dynastie. Während der Herrschaft des Qing-Kaisers Qianlong wurde der Komplex jedoch grundlegend umgestaltet. Um 1749 ließ er die Halle an ihren heutigen Platz auf der Nord-Süd-Achse Pekings verlegen und deutlich vergrößern. Damit erhielt sie einen noch höheren symbolischen Rang innerhalb der kaiserlichen Hauptstadt.
Architektur
Die Hauptgebäude sind klassische Beispiele chinesischer Palastarchitektur:
ein hoher Sockel aus weißem Marmor,
rote Säulen,
gelb glasierte Dachziegel (die traditionelle Farbe des Kaisers),
kunstvoll bemalte Holzbalken und weit ausladende Dächer.
Der gesamte Komplex umfasst über 21.000 Quadratmeter und zählt zu den größten historischen Bauensembles entlang der historischen Zentralachse Pekings.

Was kann man heute sehen?
Nach umfangreichen Restaurierungen ist die Shouhuang-Halle wieder für Besucher zugänglich. Im Inneren finden regelmäßig Ausstellungen zur Geschichte des Kaiserhofs und der Qing-Dynastie statt. Besonders beeindruckend ist die ruhige Atmosphäre: Im Gegensatz zur oft überfüllten Verbotenen Stadt verirren sich hier deutlich weniger Besucher.
Ein interessanter Vergleich
Man kann die Shouhuang-Halle ein wenig mit den europäischen Grablegen und Gedächtniskirchen von Herrscherhäusern vergleichen – etwa der Kaisergruft in Wien oder der Basilika Saint-Denis bei Paris. Der Unterschied besteht darin, dass die Qing-Kaiser hier nicht in erster Linie bestattet wurden. Stattdessen war die Halle ein heiliger Erinnerungs- und Zeremonienort, an dem ihre Porträts und Ahnentafeln verehrt wurden, während sich die eigentlichen Gräber außerhalb Pekings in den Kaisergräbern befinden.
Wenn du den Jingshan-Park besuchst, lohnt es sich, die Shouhuang-Halle vor dem Aufstieg auf den Hügel zu besichtigen. So bekommst du zunächst einen Eindruck vom spirituellen und zeremoniellen Leben am Kaiserhof und anschließend vom Wanchun-Pavillon aus den berühmten Blick über die Verbotene Stadt.












Ich habe bei der Begeisterung über diese Ahnenhalle fast vergessen warum ich überhaupt hier bin ! Den Kohlehügel !
Der Ausblick auf den Wanchun Pavillon beim Ausgang aus der Shouhuang Halle hat mich dann rechtzeitig daran erinnert !

Auf dem Gipfel des Kohlehügels (auch Jingshan-Park) in Peking stehen fünf Pavillons, die 1750 während der Herrschaft des Qianlong-Kaisers der Qing-Dynastie errichtet wurden. Ihre Namen sind:
Wanchun-Pavillon (万春亭, Wànchūn Tíng, „Pavillon des ewigen Frühlings“) – der zentrale und höchste Pavillon mit dem berühmten Panoramablick über die Verbotene Stadt.
Guanmiao-Pavillon (观妙亭, Guānmiào Tíng) – östlich des Wanchun-Pavillons.
Zhoushang-Pavillon (周赏亭, Zhōushǎng Tíng) – auf dem östlichen Endgipfel.
Jifang-Pavillon (辑芳亭, Jífāng Tíng) – westlich des Wanchun-Pavillons.
Fulan-Pavillon (富览亭, Fùlǎn Tíng) – auf dem westlichen Endgipfel.
Der Wanchun-Pavillon ist der bekannteste, da er den klassischen Blick auf die Verbotene Stadt, den Beihai-Park und die historische Nord-Süd-Achse Pekings bietet.



Und DAS ist der Blick für den ich und halb China heute hier sind ! Da oben war es nämlich ganz gut voll !


Viele, einschließlich mir, reduzieren diesen umwerfenden Park aber auf diese coole Aussicht und das wird ihm nicht gerecht, denn ich zähle diesen Park definitiv zu einem der schönsten den ich bisher gesehen habe !




Noch ein cooles Details: Dort steht ein 1000 Jahre alter Baum der noch lebt … aus dem inneren des Baumes wächst ein weiterer Baum … beide Bäumen leben, sind aber vollkommen unterschiedliche Bäume … cool !



Bei all der Begeisterung habe ich mal wieder vollkommen vergessen zu essen und zu trinken ! Außerdem hat China beschlossen sich an meinem letzten Tag noch einmal von seiner strahlendsten Seite zu zeigen: 39 Grad und strahlend blauer Himmel !Ich war nach dem Besuch des Parks dann auch wirklich fertig !
Müde, hungrig und durstig und vollkommen durchgeschwitzt !

Also zurück zum Hotel und vor dem Abendessen noch einmal duschen, trinken und ein klein wenig essen und vor allem etwas ausruhen !

Zum Abendessen dann noch einmal etwas besonderes: Wir sind zur „Geisterstrasse“ zum essen gefahren


Die Geisterstrasse (Gui Jie, 簋街) – Pekings berühmteste Restaurant- und Ausgehstraße.
Die rund 1,4 Kilometer lange Straße liegt im Stadtbezirk Dongcheng, zwischen Dongzhimen und Jiaodaokou. Tagsüber ist sie lebhaft, aber ihren besonderen Charme entfaltet sie erst nach Einbruch der Dunkelheit: Tausende rote Laternen beleuchten die Straße, und viele Restaurants haben bis tief in die Nacht oder sogar rund um die Uhr geöffnet.

Der Name „Ghost Street“ (Geisterstraße) stammt ursprünglich von einem nächtlichen Markt, der hier früher stattfand. Die Händler verkauften Obst, Gemüse und andere Waren bis zum Morgengrauen. Das flackernde Licht der Öllampen wirkte in der Dunkelheit gespenstisch, weshalb die Straße den Spitznamen „Geisterstraße“ erhielt. Später wurde das chinesische Schriftzeichen für „Geist“ durch ein gleich ausgesprochenes Zeichen ersetzt, das ein antikes Gefäß für Speisen bezeichnet – der Name blieb klanglich gleich, bekam aber einen kulinarischen Bezug.

Kulinarisch ist die Straße ein Paradies. Besonders bekannt ist sie für:

Mala-Krebse (麻辣小龙虾) – scharf gewürzte Flusskrebse, das Markenzeichen der Straße.
Hotpot in vielen regionalen Varianten.
Gegrillten Fisch mit Chili und Sichuan-Pfeffer.
Spieße (Chuan’r) mit Lamm, Rind oder Gemüse.
Peking-Küche sowie Spezialitäten aus Sichuan, Xinjiang, Guangdong und vielen anderen Regionen Chinas.
Einige der bekanntesten Restaurants sind:
Hu Da (胡大饭馆) – legendär für seine scharfen Flusskrebse; besonders am Abend muss man oft lange auf einen Tisch warten.
Hua’s Restaurant (花家怡园) – ein schönes Restaurant in einem traditionellen Hofhaus mit klassischer Peking-Küche.


Wenn du Peking besuchst, lohnt sich ein Besuch zwischen 19 Uhr und Mitternacht. Dann ist die Atmosphäre mit den roten Laternen, den vollen Restaurants und dem Duft von Gewürzen und Grillgut besonders eindrucksvoll – auch wenn es entsprechend voll werden kann.

Wir hatten ein tolles „gemischtes“ Essen inklusive Pekingente !








Und als allerletzte „Amtshandlung“ noch ein Eis !


Leider ging auch dieser Abend irgendwann zuende und das einzige was noch blieb war Abschied von meiner Cousine und ihren Jungs zu nehmen, denn ihre Reise ist noch nicht zuende !


Mein letztes DiDi bringt mich ins Hotel wo es leider wieder Zeit wird meine Koffer zu packen … morgen früh geht es leider wieder heim !